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Ferienhaus in Vercorin
Einrichtung &
Innenarchitektur

Ferienhaus in Vercorin

In den Walliser Alpen entstand auf 51 m² ein kompaktes Ferienhaus mit klarer Raumlogik. Hohe Räume, Split-Level und Sichtachsen erzeugen Grosszügigkeit, während natürliche Materialien Ruhe und Struktur schaffen.

Das Innenarchitektur-Team von teo jakob entwickelte das Haus in Vercorin von innen nach aussen. Oberlichter und grossflächige Fenster bringen Licht in die Tiefe. Weisstanne, Steinzeug aus Vals und schwarze Einbauten strukturieren den Raum, unbehandelte Lärche schützt die Hülle.

Der lange, schmale Baukörper schafft Sichtachsen über die gesamte Länge. Das Split-Level mit versetzten Geschossen trennt Funktionen subtil, verbindet Wohn- und Schlafbereich und betont die vertikale Raumwirkung.

Der mit Betonelementen verkleidete Cheminéekörper zoniert den offenen Wohnbereich und verbindet Sichtbeton mit Holz. Die grifflos eingepasste schwarze Küche wurde von teo jakob geplant, von langjährigen Partnern gefertigt und vor Ort millimetergenau eingebaut.

Der robuste Feinsteinzeugboden «Vals» von Marazzi erinnert an Valser Quarzit und erfüllt höchste Ansprüche an alpine Innenräume.

Der Armlehnstuhl «Eames Plastic Armchair DAW» (Charles & Ray Eames, 1950, Vitra) zählt zu den ersten industriell gefertigten Kunststoffstühlen; heute sorgt Polypropylen statt glasfaserverstärktem Polyester für weichere Oberflächen und eine nachhaltigere Produktion.

Das kleine Ferienhaus in den Walliser Bergen wurde als kompakter Holzbau realisiert und von teo jakob Innenarchitektonisch vollständig neu geplant.

Die unbehandelte Lärchenfassade und Terrasse entwickeln mit der Zeit eine silbergraue Patina, eine traditionelle alpine Strategie zur natürlichen Materialalterung.

Projektleitung

Jürg Brawand

Member of the executive Board
Interior Architect vsi.asai
E-Mail
+41 52 267 00 58

«Unser Ziel war es, auf nur 51 Quadratmetern einen Massanzug aus Holz für die Bauherrschaft zu entwickeln: konsequent eingebaut wie auf einem Schiff, effizient in der Nutzung und dank grosszügiger Raumhöhen und Oblichtern dennoch lichtdurchflutet und grosszügig erlebbar.»

– Jürg Brawand, Projektleiter

FotografieBruno Helbling