Vielfalt unter einem Dach

Der neue Hauptsitz der Diakonie Bethanien glänzt mit seiner markanten Architektur und durch eine nicht-alltägliche Vielfalt an Nutzungen. Hand in Hand mit den Architekten entwickelte teo jakob ein zeitgemässes Einrichtungskonzept.

Weit über 100 Jahre zurück reicht die Geschichte der Diakonie Bethanien. Eine sehr lange und bewegte Zeit, in der sich nicht nur die Gesellschaft, sondern auch die Leistungen der Diakonie verändert und entwickelt haben. So kümmerte sich die Diakonie Bethanien, einst über zahlreiche Standorte in der Stadt verteilt, bisher am Zürichberg um die Pflege von Kranken. Seit Herbst 2016 befinden sich alle Abteilungen der Diakonie – inklusive Verwaltung – unter einem überaus modernen Dach in Zürich-Altstetten. 

Der Neubau ist ein 12-stöckiger, 40 Meter hoher Gebäudekomplex. Hier sind nicht nur die Räume der Diakonie untergebracht, bestehend aus der Verwaltung und dem Palliativkompetenzzentrum Pallivita Bethanien, sondern auch das Placid Hotel, ein Restaurant mit Terrasse und Bar, verschiedene Miet- und Konferenzräume sowie die Kindertagesstätte KiTa Bethanien Altstetten.

Im Erdgeschoss befinden sich die öffentlichen Bereiche wie der Hotelempfang oder das Restaurant Buckhuser. Stühle und Tische von horgenglarus schaffen hier einen klassischen Kontrapunkt zum coolen Industrie-Ambiente mit Sichtbeton und freiliegenden Lüftungsrohren. Die Beleuchtung im gesamten Gastronomiebereich – von der Bar bis zum Restaurant – stammt von Artek. 

Auch die Bar wurde durch teo jakob mit den traditionellen Restaurant-Möbeln von horgenglarus ausgestattet. Auf der Terrasse des Restaurants laden Stühle und Tische von Alinea – ebenfalls einem Schweizer Hersteller – zum Entspannen ein. In nahezu allen Räumen vertreten ist der Conference Chair von Knoll International. So findet sich die lederbezogene Variante im Aufenthaltsbereich zwischen Hotelempfang und Bar wieder, aber auch in den Hotelzimmern. Der traditionsreiche Hersteller stellte übrigens den Grossteil der Möbel. 

Auch die Räume der Palliativstation wirken einladend und wohnlich. Verantwortlich dafür ist einerseits der warme, Klinik-untypische Parkettboden, andererseits die Wahl der Farben und Möbelstücke. Der stoffbezogene Womb Chair von Knoll International steht in den Räumen der Palliativstation und wird dort von einem passenden Ottoman begleitet. 
In sämtlichen Zimmern sorgen die Keramikvasen von Link für einen Blickfang – ebenso wie die Aussicht aus den grosszügigen Fenstern, wie hier das Beispiel eines Hotelzimmers zeigt. 

Grosses Augenmerk galt dem Thema Wohnlichkeit. Ansprechende Oberflächen und hochwertige Textilien, wie zum Beispiel die Kvadrat-Vorhänge in den Zimmern des Placid Hotels, schaffen eine harmonische Balance zu Glas und Sichtbeton. Die Vorhangschienen-Systeme stammen von Silent Gliss. Nicht nur das Resultat ist aussergewöhnlich – auch der Weg dorthin verlief unkonventionell. So mietete teo jakob für die Bemusterung einen grossen Lagerraum, in welchem eins zu eins sämtliche Zimmertypen eingerichtet wurden.

Solche Musterräume sind an sich nichts Neues, doch in diesem Fall wurde jedes einzelne Möbelstück in exakt der vorgesehenen Ausführung angeliefert – von der Farbe bis zum Stoff. Die Bauherrschaft konnte die Einrichtung auf diese Weise so realitätsnah wie nur möglich beurteilen und sich schon vor der Ausschreibung ein Bild des Endergebnisses machen. 

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