<iframe src="//www.googletagmanager.com/ns.html?id=GTM-WQTVSMX" height="0" width="0" style="display:none;visibility:hidden"></iframe>Teo Jakob Geschichte | teo jakob Einrichtung & Innenarchitektur

Schweizer Design-Pionier – bis heute

Aufbruch

1950 übernimmt Theodor Jakob das seit 1914 in der Berner Altstadt bestehende Polster- und Tapeziergeschäft seines Vaters. Er verleiht dem Geschäft an der Gerechtigkeitsgasse 23 einen vollkommen neuen Charakter: Moderne, funktionale Möbel, Bauhaus-Ikonen und avantgardistisches Design aus Skandinavien und Italien ersetzen Plüsch und nostalgischen Heimatstil. Damit wird Theodor Jakob zum Wegbereiter der modernen Wohnkultur in der Schweiz; sein Name wird zum Synonym für Ästhetik, Qualität und die geradlinige Philosophie zeitgemässer, eleganter und zugleich funktionaler Einrichtungen.

1955 schlägt sich diese avantgardistische Ausrichtung auch im Firmenauftritt nieder: Der befreundete Fotograf und Gestalter Alfred Hablützel kreiert die bis heute gültige Marke «teo jakob» mit dem prägnanten Schriftzug in schlichter, roter Helvetica. Mit der Wahl dieser ganz neuen, serifenlosen Gebrauchsschrift, der Kleinschreibung und der Eliminierung des rein dekorativen «h» aus «Theo» entspricht Hablützel ganz dem Stil der sachlichen Moderne.

Zur selben Zeit beginnt Theodor, der sich fortan auch selbst «Teo» nennt, die Zusammenarbeit mit Kunstgewerbeschulen und jungen Schweizer Designern wie Hans Eichenberger, Robert Haussmann und Kurt Thut. Thut konzipiert auch den neuen Ausstellungsraum an der Gerechtigkeitsgasse 25 in Bern, der 1955 eröffnet wird. Hier befindet sich bis heute der Hauptsitz von teo jakob.

Wachstum

1957 wird die erste Filiale an der place des Eaux-Vives in Genf eröffnet.

Bereits 1959 nimmt teo jakob Handelspartnerschaften mit führenden internationalen Kollektionen auf, die bis zum heutigen Tag bestehen: unter anderem mit Artemide, Artek, B&B, Cassina, Christensen (heute bei Fritz Hansen), Dietiker, Flos, Knoll International, Herman Miller (heute bei Vitra), Vitsoe (heute sdr+) Wittmann und Zanotta. Zudem knüpft der Kunstliebhaber teo jakob Kontakte zu zahlreichen bildenden Künstlerinnen und Künstlern. Aus den freundschaftlichen Beziehungen erwächst die Kunstsammlung von teo jakob.

1968 gründet teo jakob die Wohnshop AG – eine Vorreiterin heutiger Einrichtungsläden. Diese an ein junges Publikum gerichtete Zweitmarke für Möbel und Accessoires eröffnet Wohnshop-Läden in Bern, Biel, Zürich, Basel, Luzern, Genf, Lausanne und St. Gallen.

1970 wird teo jakob mit dem Œuvre-Award als Anerkennung für seine pionierhafte und konsequente Förderung des anspruchsvollen modernen Wohndesigns in der Schweiz ausgezeichnet.

1972 eröffnet teo jakob die Spezialabteilung für USM Haller-Möbelbausysteme. Bis heute ist teo jakob ein sehr enger Vertriebspartner von USM Haller; in Bern führt teo jakob das Spezialgeschäft byUSM an der Gerechtigkeitsgasse 52.

Gründe zum Feiern

1975 feiert teo jakob das erste grosse Firmenjubiläum mit der Herausgabe einer Publikation und eines Künstleralbums «25 Jahre teo jakob». Die enge Zusammenarbeit mit Schweizer Kunstschaffenden wie Bernhard Luginbühl, Jean Tinguely, Roger Pfund, Franz Eggenschwiler, Alfred Hofkunst, Otto Tschumi, Rolf Iseli, Paul Thalmann, Rolf Lehmann, Meret Oppenheim und Reinhard Rühlin gipfelt in zahlreichen gemeinsamen Ausstellungen und Katalogen, etwa der 6-teiligen Ausstellungsserie «Pioniere des Möbels» 1980 in Bern oder der Gesamtausstellung «Pionniers du meuble» 1983 in Genf. Diese Ausstellung im Musée d'art et d'histoire wurde mit einem «bal meublé» und einem Aufsehen erregenden Umzug von Möbelikonen durch die Innenstadt gefeiert.

Ab 1975 eröffnet teo jakob nach und nach Spezialgeschäfte für Büroeinrichtungen, Stühle, Lampen und Betten. Kollektionen und Fachleute in allen Einrichtungsbereichen erweitern und vertiefen die umfassende Produktpalette, Beratungs- und Planungskompetenz, die teo jakob auszeichnen.

1986 zieht teo jakob in Genf an die place de l'Octroi 8 und verdreifacht die Ausstellungsfläche. Bis heute ist dort der Genfer Sitz von teo jakob.

1990, zum 40. Jubiläum von teo jakob, wird das Ladengeschäft an der Gerechtigkeitsgasse 36 in Bern zu seiner heutigen modernen Form umgebaut und mit einem grossen Jubiläumsfest wiedereröffnet. Die Jubiläumsplakate werden von den befreundeten Künstlern Schang Hutter, Bernhard Luginbühl, Rolf Iseli, Franz Eggenschwiler, Philippe Grosclaude und Roger Pfund gestaltet.

Weichen für die Zukunft gestellt

1992, nach 42 Jahren, verkauft teo jakob die Firma an seine längjährigen Kadermitarbeitenden. Im Zuge dieses Management-Buyouts wird die heutige teo jakob Holding AG gegründet.

1996 ehrt die Kommission für allgemeine kulturelle Fragen des Kantons Bern teo jakob mit dem Anerkennungspreis für sein über 40-jähriges Wirken als Förderer und Vermittler des schweizerischen und internationalen Designs sowie für sein Engagement für das einheimische Kunstschaffen.

Am 19. August 2000 stirbt teo jakob – doch sein Geist und die von ihm vorgelebte Eigenständigkeit und Modernität sowie seine kompromisslosen Ansprüche an Qualität und Ästhetik prägen das Unternehmen bis heute. teo jakob und das Renommee dieser Marke leben und wachsen weiter. Im gleichen Jahr feiert teo jakob sein 50-jähriges Bestehen mit einer grossen Jubiläums-Ausstellung der Stiftung «Kunstsammlung teo jakob». Die neu gegründete Holding übernimmt nach und nach Geschäfte in Zürich, Baar-Sihlbrugg und Solothurn: teo jakob ist nun in fünf Schweizer Städten vertreten. Und teo jakob geht online: Die Website www.teojakob.ch mit integriertem Onlineshop wird aufgeschaltet.

Die Geschichte geht weiter

2010 begeht teo jakob das 60-jährige Jubiläum: Die Ausstellung «Amitiés» im Kunsthaus Langenthal würdigt mit über 60 Werken aus der Kunstsammlung teo jakob dessen lebenslange, enge und fördernde Freundschaft mit Schweizer Kunstschaffenden. In der Berner Kunsthalle präsentiert die Werkschau «60 Jahre – 60 Unikate» Design-Einzelstücke von namhaften Kollektionen aus dem In- und Ausland, mit denen teo jakob seit vielen Jahren erfolgreich zusammenarbeitet. Und am Gründungsort, in der unteren Gerechtigkeitsgasse in Bern, feiert teo jakob ein grosses Openair-Jubiläumsfest.

2012/2013 werden die Genfer Räumlichkeiten an der place de l'Octroi 8 zum grosszügigen Loft umgebaut und die Ausstellungsfläche auf 2 Stockwerke mit insgesamt 1'500 Quadratmeter erweitert.

2013 eröffnet teo jakob einen neuen, zusätzlichen Showroom im Löwenbräu-Areal in Zürich. 

2014 kehrt die Welt des Wohnens zurück in den Jelmoli an der Zürcher Bahnhofstrasse. Auf 250 Quadratmetern bietet teo jakob nun Wohninspirationen mitten in der Zürcher City. Im Geschäft an der Gerechtigkeitsgasse 36 in Bern wird die Leuchtenabteilung vollkommen neu eingerichtet.

2015 wird die Andome Innenarchitektur AG auf dem Wege der Fusion in die teo jakob AG integriert. Fünf Jahre lang war die Andome Innenarchitektur AG bereits als Tochtergesellschaft Teil der teo jakob Gruppe. Unter dem neuen Namen «teo jakob innenarchitektur» entsteht mit dem Zusammenschluss innerhalb der teo jakob AG ein Kompetenzzentrum für Innenarchitektur, Planung und Ausführungen. 


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