<iframe src="//www.googletagmanager.com/ns.html?id=GTM-WQTVSMX" height="0" width="0" style="display:none;visibility:hidden"></iframe>Pirjo Kiefer | teo jakob Einrichtung & Innenarchitektur

The Red Chair

Pirjo Kiefer
Head of Consulting & Planning Studio, Vitra

Architektin neuer Arbeitsorte

«Unsere Büros wandeln sich plakativ ausgedrückt gerade zu Gemeinschaftsorten», berichtet Pirjo Kiefer aus ihrem Alltag als Leiterin des Consulting & Planning Studio bei Vitra. Die Stuttgarter Innenarchitektin begleitet mit ihrem Team Unternehmen, die im rasanten Wandel der Arbeitswelt Antworten auf die Frage nach dem gemeinsamen Raum suchen.

«In der Zeit fern unserer Büros haben die meisten Menschen ihre Arbeit genauso gut leisten können. Was aber vielen fehlt, ist das Zusammensein mit Menschen.»

Pirjo Kiefer
Head of Consulting & Planning Studio, Vitra

Alles dreht sich um Zugehörigkeit

«In der Zeit fern unserer Büros haben die meisten Menschen ihre Arbeit genauso gut leisten können. Was aber vielen fehlt, ist das Zusammensein mit Menschen», so der Tenor der Vitra-Klientel gemäss Pirjo Kiefer.

Natürlich spürt Vitra laut der Expertin, dass Unternehmen ihren Bedarf an Fläche hinterfragen. «Noch wichtiger aber ist die Erkenntnis, dass Mitarbeitende dennoch einen gemeinsamen Ort wünschen. Das Büro wird also nicht wegfallen, sondern erhält einen grösseren Auftrag. Es geht dabei um Zugehörigkeit, um Identität und auch um Zusammenarbeit», ergänzt Kiefer.

Welche Funktionen muss ein Büro bieten?

Partylaune im Arbeitsalltag

Vitra verfolgt diese Bewegung bereits seit Jahren. «Es ist deshalb eine schöne Bestätigung, dass unser Beitrag für die Neugestaltung des Arbeitsraums heute so gefragt ist», freut sich die Gestalterin.

Die Thesen werden durch ihr Team im eigenen Alltag getestet und später mit Kunden individuell weiterentwickelt. So arbeitet das Team momentan auch am neuen «Club Office», dem Prototyp eines Arbeitsorts, der nicht nur mehr Raum für Soziales birgt, sondern die Grenze zum öffentlichen Raum teilweise ganz verschwinden lässt. «Symbolisch wird diese Idee getragen durch eine lange Bar, die wir durch den Eingangsbereich ziehen», so die Innenarchitektin augenzwinkernd.

Wie mutig die Unternehmen selbst mit dem Auflösen dieser Grenzen kokettieren, wird sich weisen müssen. Doch Prototypen sind ja gerade dazu da, diese Fragen anzuregen. Am besten im gemeinsamen Gespräch an der Bar.

«Noch wichtiger aber ist die Erkenntnis, dass Mitarbeitende dennoch einen gemeinsamen Ort wünschen. Das Büro wird also nicht wegfallen, sondern erhält einen grösseren Auftrag. Es geht dabei um Zugehörigkeit, um Identität und auch um Zusammenarbeit.»

Pirjo Kiefer
Head of Consulting & Planning Studio, Vitra

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